Im Baugebiet Viehhof fand Abnahme statt

Im November 2017 hat der Marktgemeinderat den von Architekt Josef Schöberl erstellten Entwurf des Bebauungsplanes für das neue Wohngebiet „Am Viehhof“ genehmigt und die öffentliche Auslegung beschlossen.  Bereits ein Jahr später fand die Abnahme des fertig gestellten Baugebiets statt.

Bgm. Schiffmann bedankte sich bei allen, die an der zügigen Abwicklung beteiligt waren, angefangen vom Ingenieurbüro Münchmeier und Eigner aus Erbendorf bis zur ausführenden Firma Scharnagl aus Weiden und den Mitarbeitern in der Gemeinde und der Verwaltungsgemeinschaft. Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten war vorbildlich.

Zusammen mit der zweiten Bürgermeisterin, den Fraktionssprechern von CSU und FWG, Markus Münchmeier und  Werner Bitterer vom Ingenieurbüro, Firmenchef Wolfgang Scharnagl, Daniel Scharnagl und den Mitarbeiterndurchschnitt die Bürgerm, Kämmerer Andreas Voigt, Architekt Josef Schöberl, Bauhofleiter Erwin Glaubitz durchschnitt die Bürgermeisterin „obligatorisch“ das weiß-blaue Band und gab damit offiziell die Straße im neuen Baugebiet frei.

 

Ausführungen von Herrn Münchmeier vom Ingenieurbüro zum Baugebiet Viehhof:

Die Ausbaulänge zur Erschließung des Baugebietes beträgt ca. 150 m Fahrbahnstrecke bis zum Wendehammer. An die Hauptfahrbahn grenzen einseitig Parkflächen an, die ein geordnetes Parken von Fahrzeugen im öffentlichen Bereich ermöglichen.

Die Erschließung erfolgt durch eine Hauptdurchgangsstraße von Norden nach Süden und endet in einem Wendehammer.

Im Bereich des Wendehammers schließt in Richtung (Westen) Pressather Straße eine Notzufahrt an. Diese Zufahrt wird mit einer Fahrbahnbreite von 3,50 m und jeweils links und rechts 0,75 m Bankett angelegt. Die Notzufahrt wird für den öffentlichen Verkehr mittels Sperrpfosten abgesperrt und soll lediglich Einsatz- und Gemeindefahrzeugen in Notfällen und bei Wartungsarbeiten zur Verfügung stehen. Die Oberflächenbefestigung der 3,50 m breiten Fahrgasse erfolgt in Betonpflaster.

In Richtung (Süden) Ahornweg wird ein ca. 50 m langer Fuß- und Radweg mit einer Breite von 2,0 m zzgl. 0,5 m Bankett beidseitig ausgeführt. Die Oberflächenbefestigung des Weges erfolgt analog der Notzufahrt und dem Gehweg bei Baubeginn in Betonpflaster.

Im gesamten Baugebiet wird entsprechend den Vorgaben im Bebauungsplan eine Bepflanzung von Straßenrandbereichen und Nebenflächen durchgeführt, die jedoch nicht Bestandteil dieser Ausschreibung ist.

ABWASSERANLAGE BG VIEHHOF

Zur abwassertechnischen Erschließung des Baugebietes wird ein neuer Mischwasserkanal errichtet. Die Gesamtlänge beträgt ca. 180 m und die Nennweite ist über die gesamte Länge konstant und beträgt DN 300. Als Materialien kommen PP im Bereich der Rohrleitungen und Stahlbeton im Bereich der Schächte zum Einsatz.

Der Anschluss an das bestehende Kanalnetz erfolgt südlich des Baugebietes im Bereich des Ahornweges an einen Bestandsschacht in Form eines neu zu errichtenden seitlichen Zulauf. Die Mischwasserkanäle sind in einer Tiefe von etwa 2,8 – 3,8 m geplant. Das Leitungsgefälle beträgt zwischen 6 und 10 %. Die Höhenlage wurde so gewählt dass die Grundleitungen unter der Bodenplatte im Regelfall im Freispiegel entwässern können.

Die Schachtbauwerke sind gemäß DWA-M158 aus Betonfertigteilen in FBS-Qualität, rund, DN1000 zu liefern und einzubauen.

Sämtliche Parzellen erhalten Mischwasseranschlussleitungen (insgesamt 10 Stück) mit einem Nenndurchmesser von DN 150, wobei 7 Stück an die Haltungen und drei Stück an die Schächte angebunden werden. Die Anschlussleitungen werden bis ca. 1 m über die Grundstücksgrenze geführt. Die Straßensinkkästen werden ebenso an den Mischwasserkanal angebunden.

WASSERVERSORGUNG BG VIEHHOF

Für die Versorgung der Grundstücke und für den Löschwasserbedarf ist eine neue Wasserleitung geplant. Die Verlegung der neuen Wasserleitung erfolgt auf öffentlichem Grund vorwiegend im Straßenbereich. Die geplante Trassenführung orientiert sich grundsätzlich am Verlauf des Abwasserkanals.

Für die Wasserverteilung im Baugebiet werden ca. 230 m Wasserleitung verlegt. Der Anschluss an das bestehende Netz erfolgt nördlich im Bereich der Raiffeisenstraße (siehe auch Erneuerung der Wasserleitung Raiffeisenstraße und Pressather Straße) und südlich im Bereich des Ahornweges wodurch eine Ringleitung zustande kommt.

Es werden 10 neue Wasserleitungshausanschlüsse im Baugebiet hergestellt. Bei Parzelle 10 (Seniorenwohnheim) erfolgt der Anschluss von der Wasserleitung im Bereich der Raiffeisenstraße. Die restlichen  Anschlussleitungen werden über Anbohrbrücken mit integrierter Kugel-Hilfsabsperrung mit der neu zu errichtenden Versorgungsleitung verbunden. Die Anschlussleitung der Parzelle 8 wird über einen Abgang am Krümmer des Oberflurhydranten angeschlossen.  Für die Anschlussleitungen werden PE 100 Rohre mit einem Durchmesser von OD 40 x 3,7 eingesetzt.

Die Leitungen werden bis ca. 1 m über die Grundstücksgrenze verlegt und verschlossen.

Im Baugebiet „Viehhof“ sind ein Unterflurhydrant und ein Überflurhydrant geplant. Der Überflurhydrant wird im Bereich des Wendehammers situiert. Der Unterflurhydranten ist am nördlichen Hochpunkt geplant und kann auch zur Be- und Entlüftung sowie zur Spülung herangezogen werden. 

 

WASSERVERSORGUNG PRESSATHER STRASSE UND RAIFFEISENSTRASSE

Im Bereich der Pressather Straße und der Raiffeisenstraße soll die bestehende Gussleitung erneuert werden. Hierzu wird eine neue Leitung parallel zur bestehenden verlegt. Die alte Leitung wird in Teilbereichen (Anschlussbereiche) ausgebaut und entsorgt.

Es werden insgesamt ca. 300 m Wasserleitung in drei Teilabschnitten angrenzend zum Baugebiet Viehhof im Straßenbereich der Pressather Straße und der Raiffeisenstraße, verlegt. Als Rohrmaterial wurde PE 100 für den Einsatz bei Wasserleitungen gewählt. Die Verbindung der Leitungen erfolgt mittels Muffen mit integrierten Heizwendelschleifen.

Straßenwiederherstellung Pressather Straße und Raiffeisenstraße

Im Bereich des Baugrabens ist die bestehende Straßenbefestigung aufzubrechen und nach Einbau der Wasserleitung wiederherzustellen.

 

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